Griechenland kann seine Schulden nicht mehr begleichen. Griechenland ist pleite.
Heute in einer Berliner Weinstube:
Wirt: "Acht."
Gast: "Euro?"
Wirt: "Noch."
Da kam mir der rettenden Gedanke: Griechenland ist pleite. Griechenland hat sich 'n Haufen Euro geborgt, und weil es die nicht zurückgeben kann, muss es aus dem Euro austreten.
Bei aller Unkenntniss der Zusdammenhänge, logisch ist das nicht. Da könnte ja jeder kommen, sich einen Haufen Euro borgen (oder D-Mark, oder sogar Drachmen), und dann einfach aus dem Euro (oder aus der D-Mark, oder aus der Drachme) austreten. Lustig, bitte zu Hause nachmachen.
Warum kann Griechenland nicht einfach pleite sein, und derweil Euro als Währung behalten? Wie gesagt, logisch ist das nicht. Trotzdem scheint es allgemeiner Konsens sowohl unter Politikern als auch Finanzfachleuten zu sein, also nehmen wir es mal als gegeben an. Also müssen wir es als gegeben annehmen.
Das Ganze ist eine Katastrophe, die wir mit ganz viel (Steuer-)Geld verhindern müssen, weil die Gemeinschaftswährung unbedingt gerettet werden muss, schließlich profitieren (... hier einsetzen, wer profitiert ...) davon.
Dabei ist die Lösung der Griechenland Euro Krise eigentlich ganz naheliegend, jedenfalls unter diesen gegeben Umständen:
Griechenland wird gnadenlos aus dem Euro ausgeschlossen. Wir retten die Gemeinschaftswährung umgehend: Ab sofort ist das europaweite Zahlungsmittel die Drachme, ggf. die F-Drachme, D-Drachme, etc.
Super. Scharfbitter hat die Gemeinschaftswährung gerettet.